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Klimawandel: Welche finanziellen Konsequenzen?

Freitag, 29.01.2010, 12.30 – 14.00 Uhr

Die höchsten Folgekosten des Klimawandels fallen in Ländern an, die am wenigsten zur Erderwärmung beigetragen haben. Entwicklungsländer benötigen bis zu 200 Milliarden Euro jährlich, um Dürren, Wassermangel und Überschwemmungen zu bekämpfen, die Abholzung des Waldes zu begrenzen und klimafreundliche Energiequellen einzuführen. Deshalb ist eine sofortige finanzielle Unterstützung für diese Länder von existentieller Bedeutung.
  1. Wie sollen Anpassungsmassnahmen in Schwellen- und Entwicklungsländern zum Schutz des Klimas finanziert werden? Welche Finanzierungsinstrumente sind tragfähig?
  2. Wie könnten internationale Lösungen gegen den Klimawandel erarbeitet werden? Zu welchen Ergebnissen hat der Klimagipfel in Kopenhagen geführt?
  3. Was kostet uns Untätigkeit? Welchen Beitrag würde eine radikalere Infragestellung unserer Wachstums- und Wohlstandskonzepte bedeuten?
Gäste:
Matthew Wale, Minister für Bildung, Solomon Islands
Judith Rodin Präsidentin, Rockefeller Foundation, USA
Barbara Stocking Generaldirektorin, Oxfam Grossbritanien
Haruhiko Kuroda Präsident, Asian Development Bank, Manila
Patrick Hofstetter, Leiter Klimapolitik, WWF Schweiz, Zürich

Moderation:
Romaine Jean, Schweizer Fernsehen
 
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